Ehrendorf

Luftbild Ehrendorf

Einwohner

436 (1.1.2017)

OV Weissenböck Erhart

Fläche

1,8 km²

Seehöhe

493

Ortsvorsteher

Weißenböck Erhart

 

 

 

Chronik KG Ehrendorf

1408 wird Erndorf erstmals urkundlich genannt. Ehrendorf, im Volksmunde „Arndorf“ genannt, ist vermutlich eine Gründung des adeligen Geschlechtes der Arndorffer (Erndorffer).

Dieses Geschlecht erscheint urkundlich zum ersten Mal 1427. Doch schon 1461 finden wir die Familie Rächwein im Besitze des Gutes Ehrendorf, bei welchem dieser Besitz bis 1623 blieb. Im Jahre 1619 wurde das  Schlösschen Ehrendorf durch die kaiserlichen Söldnertruppen zerstört.

1545 diente ein Haus zur Pfarre Weitra. Das Schlösschen dürfte in seiner jetzigen Gestalt aus der Zeit um 1619 stammen. Nach etlichen Verkäufen im Laufe der Jahrhunderte verkaufte letztendlich 1913 Helene, verwitwete Baronin von Geusau, das Gut Ehrendorf an 12 Privatkäufer. Von diesen gelangte ein Großteil der Gründe an die Herrschaft Gmünd, das Schlösschen selbst kam in Privathände.

Im Jahr 1850 schloss sich Ehrendorf mit 88 Einwohnern der Gemeinde Wielands an. 1922 kam Ehrendorf zu der Gemeinde Dietmanns, die „Villenkolonie“ (heute Gmünd Neustadt), die bisher zur Katastralgemeinde Ehrendorf und somit auch zum Schulsprengel Dietmanns gehört hatte, zur Gemeinde und zum Schulsprengel Gmünd. 1951 erfolgte die Baubewilligung für die Griesbühelsiedlung. Im Jahre 1955 wurde die Griesbühelsiedlung der Stadtgemeinde Gmünd zur Übernahme angeboten (Gmünd lehnte ab.). 1957 wurde den in der Griesbühelsiedlung wohnenden Kindern  der Schulbesuch in Gmünd gestattet, wenn der Gemeinde Dietmanns daraus keine Kosten entstünden.